Ein fast unverdienter Sieg

Alba schlägt Ulm mit 73:64

06.02.2007

Trotz einer phasenweise uninspirierten Vorstellung gewinnt Alba Berlin mit 73:64 (37:38) gegen SSV ratiopharm Ulm und festigt damit einen ersten Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga.

Der Aufruf zum den Tabellen hat sich geändert. Die Anleitung zum Einbinden der neuen Tabellen findet sich hier.
Es sah lange nicht gut aus für Alba vor 5457 Zuschauern in der Max- Schmeling-Halle: Nach 3 Vierteln führte der Gast aus dem Süden zwar insgesamt überraschend, aber dank einer starken Mannschaftsleistung verdient mit 57:47 – dem Favorit drohte eine bittere Heimniederlage gegen den Aufsteiger. Doch mit einem engagierten Aufbäumen in den letzten 10 Minuten der Partie gelang es den Berlinern mit einer famosen 26:7-Serie, das Blatt doch noch zu wenden. Letztlich standen die Ulmer mit leeren Händen da, obwohl sie dem Team vom Headcoach Henrik Rödl über weite Strecken des Spiels kaum einen gelungenen Angriff gestattet hatten.

Von Beginn an agierten die Berliner, die weitgehend auf den verletzten Spielmacher William Avery verzichten mussten, fahrig und wenig aggressiv. Einzig der gute Johannes Herber konnte mit einigen erfolgreichen Aktionen überzeugen. Zwar lag Alba nach dem 1. Viertel mit 20:11 vorn, doch diesen Rückstand konnten die Gäste während des 2. Viertels egalisieren. Angetrieben von Austen Rowland und dem treffsicheren Jonathan Levy spielten die Ulmer mutig und gingen in der 2. Hälfte verdient in Führung. Doch dann musste der Aufsteiger dem hohen Tempo Tribut zollen und die Berliner zeigten schließlich doch noch, warum sie an der Spitze der Tabelle stehen. Am Ende stand der glückliche Sieg Albas zwar fest, meisterlich war die Leistung allerdings keineswegs.

Stefan Ewert

Beste Korbschützen:

Alba Berlin:
Chris Owens: 16 Punkte, Johannes Herber: 13 Punkte, Julius Jenkins: 11 Punkte

SSV ratiopharm Ulm:
Bryan Lucas: 17 Punkte, Jonathan Levy: 13 Punkte, Maksym Shtein: 9 Punkte

Link:
Alba Berlin online